Reisetips

 

Allgemeines

Venedig ist ist ein Touristenziel allererster Kategorie; mit allen positiven und negativen Konsequenzen.

Zum einen ist die touristische Infrastruktur erstklassig ausgebaut,
Übernachtungsmöglichkeiten & Restaurants finden sich in reichlicher Anzahl und in allen Kategorien.

Allerdings ist die Lagunenstadt in jeder Hinsicht ein teures Pflaster.

Der Tourismus, der während der Hauptsaison in einigen Bereichen die kritische Masse deutlich überschreitet,
ist nicht jedermanns Sache.
Souvenierläden en masse; Verkaufsstände auf jeden freien Fleck, fliegende Verkäufer an jeder Ecke, Geschiebe und Gedränge an bekannten Spots und in den engen Gassen, teilweise eine recht dreiste Touristenabzocke.

Reisezeit

Die Stadt hat inzwischen praktisch ganzjährig Saison, trotzdem gibt es Schwankungen.

Die beste Reisezeit ist im Frühjahr oder im Herbst.
Das Klima ist angenehm, es sind meist auch viele Touristen in der Stadt, aber auch an den bekannten Hotspots in noch erträglichem Maße.

Der Winter ist eher für Hartgesottene; kurze Tage, gerne auch Nebel: Es wird zwar nicht richtig eiskalt, aber die hohe Feuchtigkeit verstärkt das Kältegefühl. Und der Wind tut sein übriges.
Außerdem nehmen sich viele Touristenbetriebe in dieser Zeit selber ihren Urlaub.

Ausgenommen die 12 Tage des venezianischen Karnevals - da herrscht Hochbetrieb.
Wer selber nicht karnevalesk vorbelastet ist, sollte diesen Termin ausklammern,
ebenso die sehr beliebten Ostertage und den Sommer:

Die Hitze + oftmals hohe Luftfeuchte = drückende Schwüle.
Und in dieser Zeit kommen die meisten Touristen, es ist nicht selten voller als auf der Wies´n.....  
Das trübt den Blick auf die Reize der Stadt erheblich

Anreise

Per Bahn bis Venezia Santa Lucia direkt am Canale Grande.

Mit dem Auto via Brenner - Verona bis zu den Parkhäusern an der Piazzale Roma oder der künstlich aufgeschütteten Insel Tronchetto.

In beiden Fällen geht es dann mit Vaporetto oder Wassertaxi weiter.

Mit dem Flugzeug zum Aeroporto San Marco, etwa 12 km nordwestlich.
Vom Flughafen bis zur Piazzale Roma mit dem ACTV oder ATVO-Bus, jeweils halbstündlich.
Oder stilgerechter mit den (halb-) stündlichen Booten der Alilaguna bis Fondamenta Nove oder Markusplatz.

 

Innerhalb Venedig

...geht man primär zu Fuß. Die Stadt ist nicht übermäßig groß, von Bahnhof bis in den hintersten Winkel nach San Pietro braucht man nur eine reichliche Stunde.

Manchmal sind die Gehwegbeläge uneben, treppauf und treppab über die vielen Brücken - wenn man das einen Tag gut überstehen will, sind gute und bequeme Schuhe ratsam.

Öffentliche Verkehrsmittel

Als Abwechslung, oder zum Sightseeing am Canale Grande ist eine Fahrt mit dem Vaporetto unverzichtbarer Bestandteil einer Venedigtour.
Der venezianische Wasserbus verkehrt im 10- oder 20-Minuten Takt,
aktuelle Fahrpläne kann man auf der Website der ACTV abrufen. ( E / I )

Einzelfahrkarten für Touristen kosten stolze 7,50 Euronen - daher sind Dauerkarten zu empfehlen,
die es für 1,  2, 3 und 7 Tage gibt. Kostenpunkt: 20, 30, 40 und 60 Euro
( Stand 2015 )

Die Vaporetti sind üblicherweise gut besetzt, man sollte z.B. Rucksäcke vorher abnehmen, beim Einsteigen in den Innenraum durchgehen, oder auf der Plattform beiseite treten. Denn das Anlegen, Fahrgastwechsel, Ablegen geht ausgesprochen flott, und steht einer Trambahn in nichts nach....

Tip: Mal spätabends fahren. Es ist nicht so voll, und bei Dämmerung / Dunkelheit ist das ein echtes Highlight.
Wenn man dann noch Vollmond hat......

 

Parla Italiano ??

Einer der Vorteile dieser auf Tourismus fixierten Stadt: Fast jeder spricht irgendeine Fremdsprache; zwar machmal auch nur recht mäßig - aber auch wer des Italienischen nicht mächtig ist, kann sich halbwegs verständigen.

Deutsch wird häufig gesprochen, Englisch fast überall, viersprachige Speisekarten sind auch keine Seltenheit.

Fotografieren

3 Dinge soll der Fotograf auf keinen Fall vergessen:

ausreichend Speicherkapazität mitnehmen; da man in Venedig erheblich mehr ablichtet, als ursprünglich vorgesehen...

  Es gibt zwar viele Läden, die Fotoartikel anbieten, diese sind aber wie in Venedig allgemein üblich, meist überteuert

ein passendes Objektiv
etliche Aufnahmen auf dieser Website sind mit einem Weitwinkelobjektiv entstanden.
Empfehlenswert ist ein Zoom etwa von 28 - 75mm ( entsprechend Kleinbildformat )
Der Vorteil festbrennweitiger Objektive ist die höhere Lichtstärke:
Viele der engen Gassen sind relativ duster !

ausreichend Akkukapazität
     da bei modernen Fotoapparaten ohne “Saft” gar nix läuft, und derselbe
     bevorzugt an den unpassendsten Stellen auszugehen pflegt, ist ein Reserveakku ratsam.
     Wer sein Ladegerät mitnimmt, darf den Steckeradapter nicht vergessen, da unsere Schukostecker unbekannt sind.
Diese Adapter bekommt man auf dem Flughafen, oder auf dem Bahnhof.