Glen Coe

 

Die bekannteste, größte und am häufigsten besuchte Location für den “Gefangenen von Askaban” war das Glen Coe;
etwa 10 Meilen südlich von Fort William.
Hier entstanden zahlreiche Szenen on Location; im 4. Film ist das Glen nur als Hintergund zu sehen,
im 5. Film ist das Tal wieder kurz mit von der Partie.

Nach der Schlacht um Hogwarts beim großen Finale bauen sich die “Three Sister” drohend hinter dem vom
Abrißunternehmen Tom R. & Co. Ltd. hinterlassenen Trümmerfeld auf.

Ein breites Trogtal mit einer fantastischen Kulisse - einen spektakuläreren Hintergrund findet man selbst in dieser mit landschaftlichen Schönheiten gesegneten Gegend kaum.

Das Tal spielt allerdings in der schottischen Geschichte eine unrühmliche Rolle, und ist auch als “Tal der Tränen” bekannt.

Beim Clachaig Inn -- etwa 2 Meilen südöstlich der Ortschaft Glen Coe am westlichen Ende des Tales,
entstanden im Frühjahr 2003 drei Kulissen.

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Hagrids Hütte baute man 40m oberhalb der alten Straße auf, eine weitere Kulisse
(Eingangspforte und diese “Hinkelsteine” = Stonehenge light) etwa 100m oberhalb.


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Noch höher und etwas südöstlich versetzt entstand hoch am steilen Hang die Brücke am Eingang zu Hogwarts,
durch deren Fenster man einen umwerfenden Blick auf die Westwand des 1116m hohen Stob Coire nan Lochan werfen kann.

Im GvA ist Hogwarts selber oft in diverse Talhintergründe einkopiert.

Die Westwand des Stob Coire nan Lochan. Wie toll sieht das eigentlich bei schönem
Wetter aus ?? Gut elfhundert Meter klingt nicht hoch, aber der Talboden liegt in dieser Ecke gerade auf 40m!
Und sie ist auch gut einen Kilometer breit -- eine beeindruckende und in sich schön gegliederte Felswand.
Die Schneehaube hat sich bis zum Beginn der Dreharbeiten gehalten - man sieht sie sogar im fertigen Film.

Etwa 600m in Richtung der Ortschaft Glen Coe liegt die “Red Squirrel Campsite”, hier war die Unit Base untergebracht.
Die zahlreichen Trailer, Wohnwagen etc. hätte man bei den Verhältnissen um den Clachaig Inn nicht getarnt untergebracht.
Noch etwas weiter, bereits nach der Jugendherberge, fand sich vor einem Bauernhof
ein großes - ca. 25 x 25m großes beheizbares Zelt - daß offensichtlich ebenfalls zum Filmequipment gehörte.

Eine weitere Film Location war am Ufer eines der kleineren Seen im Talgrund direkt unterhalb vorbereitet.
Vermutlich sollten hier jene Szenen am See gedreht werden, in denen Harry die Dementoren bekämpft.
Aufgrund des Dauersauwetters wurde da nix draus; man hat diese später zumindest teilweise im Studio nachgeholt. (?)

Sehr schön ist dieses Tal auch in der GvA-Einstellung zu sehen, in der Hedwig vom Herbst in den Winter fliegt. (ab 0:56:14)
Das ist etwa 2 Meilen östlich des Set, man erkennt links die “3 Sisters”

Offizieller Drehbeginn im Glen Coe war am 12. Mai 2003.
Allerdings herrschte im Mai 2003 ein selbst für schottische Verhältnisse ziemliches Sauwetter, so daß die erste Klappe dann
erst am 15. Mai fiel.

Mein Besuch am Set war am 9. Mai -- ebenfalls bei einem Wetter, daß schlichtweg zum Flüchten war.
Die rund 60 Handwerker, die mit teils schwerem Gerät gerade die letzten Vorbereitungen trafen, waren um ihren Job nicht zu beneiden. Ca. 10 Grad, böiger Wind, und heftige Regengüsse - teils mit Hagel, in höheren Lagen Schnee - im 30-Minuten-Takt. Auf dem steilen, und durch den Dauerregen matschigen Hang rutschte fast ständig jemand aus.
Daher wurden bei den Dreharbeiten die Darsteller mit einem geländegängigen Fahrzeug zu den oberen Kulissen gefahren.
Nicht auszudenken, wenn sich Daniel, Rupert oder Emma den Arm gebrochen hätten.
“Skele-Gro” gibt es in der Muggelwelt leider nicht.

Glen Coe ist mit den Überlandbussen von Scottish Citylink erreichbar. Bis zum Clachaig Inn läuft man ca. 45 Minuten.
Die A 82 führt in Sichtweite am Set vorbei. Immerhin ist im Film einmal deutlich ein Auto auf dieser Straße zu sehen.....

Die Sets wurden nach dem Ende der Dreharbeiten komplett abgebaut, und einschließlich der Zufahrtswege renaturiert.
Im September fand der Besucher nur noch auffallend viel frisch angesätes Gras ....

 


Auf dem auffallend frischen Gras befand sich kurz zuvor noch die ”Bridge to nowhere”.
Es wurde sehr gründlich aufgeräumt, man findet nur den Müll, für den manche Setbesucher zu faul waren, ihn wieder ins Tal hinunterzutragen.

Für den “Feuerkelch” hat man für 500.000 Euro erneut ein Set aufgebaut, daß man aufgrund schlechten Wetters unverrichteter Dinge nach einigen Wochen wieder abbrach......

Dafür ist diese Stelle im “Orden des Phönix” mitsamt Hagrids Hütte wieder zu sehen.

 

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