27 Reschbach


Das Streckenstück entlang des Reschbaches ist die direkte Verlängerung der Hauptstrecke.
Erbaut 1928 - 1930, und bereits Anfang der 50er wieder rückgebaut.

Hier der Holzlagerplatz, an dem die Strecke beginnt. Die ersten ca. 2,5 Kilometer liegen heute unter einer geteerten Straße


In diesem Abschnitt finden sich 2 gut erhaltene gemauerte Laderampen.


Im Bereich des vorderen Stimmelbaches löst sich die Waldbahntrasse erstmals für ein 300m kurzes Stück aus der Straße. Sie lief hier in Bildmitte geradeaus, und erreichte im Hintergrund wieder die Straße.

Nochmal 250m weiter, beim Marterl des verunglückten Bremsers Heinrich Boxleitner, gehen Straße und Waldbahn endgültig getrennte Wege.


Ein sehr ursprünglich erhaltenes Trassenstück....

... das bei der Schustersäge auch einen steileren Hang durchschneidet.


Direkt vor der Brücke über den Schwarzbach zweigt ein Anschlußgleis ab, hier halblinks, die Reschbachstrecke kommt rechts herauf.

Die Brücke über den Schwarzbach


200m weiter geht es ein kurzes Stück an der Straße entlang....

.... bevor die Waldbahn nach rechts abbiegt


... und 150m weiter den Endpunkt erreicht. In der Bahnhofseinfahrt finden sich kleine Brückenwiderlager, sowie eine Weiche


Im Bereich des Bahnhofes liegen 2 Gleisstücke; außerdem ist hier eine Infotafel


Das definitive Ende der Spiegelauer Waldbahn, 31,7 Kilometer von Spiegelau entfernt.
Auf dem unteren Bild geht es nicht mehr weiter.
Diese Bilder stammen zwar vom Oktober 2007, und das weiße Zeug ist kein Puderzucker........
Vorteil des frühen Wintereinbruches: Man kann auf diesem Stück sogar deutlich die Schwellenteilung erkennen.

Hier geisterte das Projekt herum, die Waldbahn bis ins Böhmische zu verlängern.
Bei aller Liebe: Da war etwas übertriebener Ehrgeiz wohl Vater des Gedankens.

Denn ab hier geht es forsch aufwärts - wer hier eine Eisenbahn weiterbauen will, kommt um künstliche Längenentwicklung nicht herum.
Hier nach rechts abzubiegen, um mit Schleifen an den Hängen um Finsterau emporzuklettern, verbietet sich wohl aus der Vorgabe, das Forstareal nicht zu verlassen.
Wären also nur einige Spitzkehren übriggeblieben, mit allen betrieblichen Schwierigkeiten inclusive.
 

 

 

 

 

 

28  Brandfleck

1935 ist die Spitzkehre der Diensthüttenstrecke durch den Bau der Brandfleckstrecke zu einem normalen Abzweig geworden.
Die Strecke stieg auf der ersten Hälfte bis zum Lagerplatz am vorderen Schachtenbach an, und fiel dann wieder bis zum Endpunkt ab.

Die gesamte Strecke liegt im Kerngebiet, man kann aber die hintere Hälfte gut begehen, da sich hier zuerst eine Fahrstraße, danach ein Fußweg auf der gut erhaltenen Trasse befindet.
Dieses Stück endet bei einem Schneepegel am Lagerplatz Schachtenbach.

Das Streckenende, nahe der Wegegabelung östlich der Höhe 835m des Taferlruck, ist von Guglöd, oder vom Taferlruck-Parkplatz zu erreichen.


der Fahrweg wird zum Fußweg .....

..... der aber freundlicherweise mit kleinen Hilfen aufwartet.


Beim früheren Ladeplatz an der Brücke über den vorderen Schachtenbach ist dann Endstation.

 

 

 

 

 

31  Glashütte - Stutzen

Hier erfinde ich einmal selber einen Namen für ein immerhin gut 1 Kilometer langes Stumpfgleis, daß bislang wohl übersehen wurde (?)

Der Abzweig befindet sich nahe des markanten Knickes der Hauptstrecke südwestlich von Mauth.


Gut erkennbar zieht sich das ehemalige Waldbahngleis den Hang hinunter


Die Trasse überquert den Radweg......

....... zieht sich noch ein Stück den Hang entlang..


..... und endete 200m vor der Kreisstraße. Eine weiterführende Trasse habe ich nicht mehr gefunden