16  Diensthütte

Auch diese 1925/27 gebaute Strecke ist eine Verlängerung der Seebachstrecke.
Bei der Diensthütte an der Grübenbrücke zweigt sie nach rechts in östlicher Richtung ab.
Die Trasse liegt auf den ersten 200m genau auf dem Wanderweg “Pilz”.

Nach rechts verschwindet die Seebachstrecke aus dem Bild, nach links geht´s in die Föhrau.
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Bereits nach wenigen Metern wird der Seebach überquert.
Die beiden Schilder sind einen Blick wert: Sie sind an Schienenprofilen befestigt.

Unmittelbar hinter der Brücke zweigt nach rechts der kurze Stutzen “Grübenbrücke Ost” in einen Holzlagerplatz ab. Die beiden Felsbrocken versperren den Zugang mehr symbolisch.
spiegelauer waldbahn bayerischer wald


Wenn man dem Stutzen nur wenige Meter folgt, wird man feststellen, daß sich auch heute noch an dieser Stelle ein Holzlagerplatz befindet. Wenngleich das inzwischen ein bisserl anders definiert wird.........

Ab dem Bereich der Infotafel zu den Grübenfeldern verläuft die Waldbahn für etwa 300m auf der südlichen Seite des Wanderweges.... 
( hier linkerhand )

spiegelauer waldbahn feldbahn schmalspurbahn
....... um diesen dann zu überqueren und sich bis zu 200m vom Weg zu entfernen.

Einen halben Kilometer weiter, an einer scharfen Kehre des Wanderweges “Pilz”, überquert die Waldbahntrasse wiederum den Wanderweg,
und verschwindet wieder im Unterholz.
Blick nach Westen: die Waldbahntrasse ist rechts


und nach Osten.

300m unterhalb des Igelbus Endpunktes Rachel-Diensthütte macht die Teerstraße einen scharfen Knick.
Dort war die Spitzkehre, das ebene Areal ist gut erkennbar, auf der Ostseite aber mit Jungfichten sehr dicht verwachsen. Unten ein Blick auf die Westseite. In einem der angrenzenden Büsche findet man noch ein paar kurze Schienenprofile.
In südöstlicher Richtung wurde 1935 die Strecke zum Brandfleck weitergebaut; aus der Spitzkehre wurde ein normaler Abzweig.


Ab dieser Stelle wird es wieder erfreulicher: Der erste halbe Kilometer hinter der Spitzkehre ist eine geteerte Straße.

Die Igelbus Haltestelle war ursprünglich ein Ladeplatz mit Anschlußgleis.
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es folgt ein kurzes Stück Kiesweg........

.... und nachdem der Wanderweg von der Rachel-Diensthütte die Trasse im spitzen Winkel überquert hat, beginnt wieder ein sehr schönes und ursprünglich erhaltenes Stück Waldbahntrasse: Der rund einen Km lange Abschnitt wird auch freigehalten.
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Der Streckenendpunkt bei der ehemaligen Diensthütte

 

 

 

 

 

 

17  Tiefe Seige

Diese Seitenlinie der Seebachstrecke wurde bereits 1912 bis zum Lagerplatz Tiefe Seige gebaut. 1932 kam die Erweiterung in die Weitau hinzu.


Am Taferlruck: Am linken Straßenrand lag die Tiefe-Seige-Trasse, links führt die Seebachstrecke flußaufwärts.

Rund einen 3/4 Kilometer lag die Waldbahntrasse am linken Rand der damals schon existierenden Straße zur Racheldiensthütte.


Dort, wo vorderer Schachtenbach und Tiefe Seige zusammenfließen, kann man am anderen Ufer noch Reste
eines Brückenwiderlagers ausmachen. Das war der Streckenast in die Weitau, er liegt im Kerngebiet, und macht nach diversen Sturmschäden keinen begehbaren Eindruck......

Knapp 100m nach dieser Stelle biegt die Trasse nach links von der Straße ab.
Entweder zeigt das Grasstück die genaue Lage, oder schwache Einschnitte im dahinter liegenden Unterholz.


Tiefe Seige Holzlagerplatz heute.....

 

 

 

 

 

18  Kohlstatthäng
 

Die 1926 und 1929 gebaute Strecke zweigt ca. 600m nördlich der Aufschlägersäge von der Seebachstrecke in westlicher Richtung ab.
Das ist genau die Stelle, an der die Straße zur Racheldiensthütte auf den Seebach trifft, auf dem Bild unten mit Blickrichtung nach Süden in Bildmitte.
Die Seebachstrecke lag auf dem Grünstreifen links neben der Straße; Kohlstatthäng folgte der Straße nach rechts.


Vom Abzweig liegen die ersten ca. 300m der zuerst in südwestlicher Richtung verlaufenden Trasse heute unter der Strasse zur Racheldiensthütte.
An der Stelle, wo heute die Straße wieder etwas nach links schwenkt, um dann geradeaus bis zur Nationalparkstraße zu verlaufen, führt die Waldbahntrasse noch ein kurzes Stück gerade in den Wald hinein.

Dort, nur wenige Meter abseits der Straße, verzweigte sich die Strecke T-förmig.....
( Höhe 765,4 )
Man erkennt auf dem Bild auch Teerreste - ursprünglich verliefen Waldbahn und Straße auch hier nebeneinander.
Erst später hat man die Straße begradigt.


... ein Streckenstück verlief weiter in südöstlicher, dann südwestlicher Richtung, überquert kurz hintereinander zweimal
die Straße zur Rachel-Diensthütte und endete nach 250m in einem zztl. stillgelegten Steinbruch, der aber noch auf der topographischen Karte verzeichnet ist.
Nicht mit dem anderen Steinbruch 500m weiter südlich verwechseln, der war ebenfalls an die Waldbahn angebunden,
aber direkt von der Hauptstrecke aus !

 

Der andere Streckenast lief noch etwa 400m geradeaus in nordwestlicher Richtung, wo er auf einer Lichtung mit Weggabelung endete.