11  Seebach
 

Die Seebachstrecke zweigt an der Aufschlägersäge in nördlicher Richtung von der Hauptstrecke ab und folgt der Großen Ohe 1500m bis zum Taferlruck, und weitere 1200m dem Seebach bis zur Diensthütte.
Die Waldbahn blieb dabei immer auf der westlichen Seite des Baches.
Dieser 1912 gebaute Abschnitt ist die erste größere Erweiterung des Streckennetzes


Der Abzweig von der Hauptstrecke 50m vor der Brücke über die Große Ohe

dann geht es gut erkennbar immer am Ufer der Großen Ohe entlang ....


... die auch schon ein bißchen an der Waldbahntrasse geknabbert hat.

Auf dem Bild unten ist die Stelle, wo die Trasse ins Freie kommt, und neben der Straße nach Norden führt.
Die Straße selber biegt hier nach rechts ab - sie liegt genau auf dem ersten Stück der Trasse in die Kohlstatthäng.

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Viele Teilabschnitte der Waldbahn lassen sie sich bequem im Stundentakt mit den Igel-Bussen erkunden, hier entlang der Großen Ohe südlich des Taferlruck Parkplatzes (Haltestelle)    Die Trasse der Waldbahn verlief rechts in der Schneise.

Am Taferlruck - Parkplatz. Genau hier zweigte der Aubuchet - Stutzen nach links in östlicher Richtung ab.
Wer hier den Kopf ins Unterholz steckt, findet die Widerlager der Brücke über die Große Ohe.
Das Gewässer trägt erst ab dieser Stelle diesen Namen - nördlich davon heißt der Hauptzufluß Seebach


Oben bei der Igelbus Haltestelle Taferlruck. Ab hier liegt ein passabler Fahrweg auf der Trasse.

ca. 200m weiter nördlich, an der Stelle, wo die Schachtenbachstrecke geradeaus abzweigte.


Die Waldbahntrasse ist hier gut erhalten und bequem zu begehen. Folgen Sie dem Hirschgeweih !

Endpunkt bei der Diensthütte an der Grübenbrücke.
Geradeaus geht es zur Aufschlägersäge, nach links zweigt die Diensthüttenstrecke ab, rückwärtig die Strecke in die Föhrau.

 

 

 

 

 

12 Föhrau   13 Jägerau   14 Siebenruck   15 Föhrau-Stutzen

Die Strecke in die Föhrau ist die direkte Verlängerung der Seebachstrecke, wurde aber erst 1926 bis 1929 gebaut.

Die Trasse bildet die Grenze zum Kerngebiet, berührt anfangs einen Windwurf, bei der Neuhüttenwiese verläuft sie zudem durch ein Wildgehege, kann also auf Teilabschnitten nicht begangen werden.
Das gesamte Areal ist zudem ein Wildschutzgebiet, daß vom 1. Dezember bis 16. Mai nicht betreten werden darf.

Zugänglich ist sie heute nur nach an 3 Stellen:
Zuerst am Ausgangspunkt an der Grübenbrücke. Neben der Diensthütte ging es etwa 100m nach Norden, dann schwenkte die Trasse rechtwinklig nach Westen ab.


Die Diensthütte an der Grübenbrücke, in der Mitte die Strecke in die Föhrau.

100m weiter verschwindet die Trasse im Unterholz. Rechts war noch das kurze Anschlußgleis in ein Sägewerk.


Wenn man hier durch das Geäst lugt, erkennt man die frühere Trasse: Nach dem Abbau der Waldbahn wurde hier eine Forststrasse gebaut, die nach der Einrichtung des Nationalparkes rückgebaut und renaturiert wurde. Eine schlammige Spur im Wald. Wenn man vom nahegelegenen Wanderweg “Pilz” in dieses Gebiet hineinschaut, findet man zudem ein größeres Windwurfgebiet.

Das kurze Anschlußgleis und das Areal des ehemaligen Sägewerkes.


An der westlichen Ecke der Neuhüttenwiese ist ein großes Wildgehege, durch das eine Fahrstrasse hindurchführt. Wer hier bergauf wandert, passiert 3 Tore: Das erste und zweite sperren das eigentliche Gehege ab, das zweite und dritte einen Futterlagerplatz.
Kurz vor dem dritten Tor quert die Waldbahn die Straße. Oben der Blick nach Norden.....

.... und hier in der Gegenrichtung durch den Zaun fotografiert.


Wenn meine Karte stimmt, lag etwa hier das Ende des Siebenruck - Gleises.
Zudem ist an dem leicht abfallenden Hang hier eine eine gewisse waagrechte Struktur erkennbar. Fotografiert vom Wanderweg “Pilz”.

Hier am Föhraufilz kommt die Trasse wieder aus dem Wildgehege heraus

Die Trasse bildet die Grenze zum Kerngebiet, daher bitte keine Expeditionen abseits des Streckenverlaufes, speziell in westlicher Richtung !!

15 Föhrau - Stutzen

Dort, wo der Föhrau-Stutzen laut Buch abzweigen soll - bei der weiter unten gezeigten Wegegabelung - war er definitiv nicht.
Wie mir ein ortsansässiger Freund der Waldbahn mitgeteilt hat, befand sich der Stutzen 700m weiter nördlich, hier der Abzweig... 
(Föhrau-Stutzen = Bildmitte)l


auf den ersten Metern noch eine trockene Angelegenheit......

.... wird es schnell feuchter


... dann überquerte er in einer stetigen Linkskurve den noch sehr schmalen Hüttenbach - man findet hier Reste eines “Brücken”widerlagers.
In folgenden verliert sich der Gleisstutzen bald im Gelände.

 

Nach dem Abzweig des Föhrau-Stutzens beginnt die schön erkennbare Trasse in die Föhrau deutlich anzusteigen


Warum wohl heißt das hier “Föhrau” ??



Hier am Markierungspfahl trifft die Trasse auf den Wanderweg.
Der Föhrau-Stutzen ist in Buch fälschlicherweise hier eingetragen - eine Bahntrasse in östlicher Richtung ist jedoch nicht auszumachen.

Das Ende der Föhraustrecke ist über den Wanderweg “Ahorn” erreichbar.
Auffallend ist die starke Steigung ! Außerdem findet man noch einen gut erhaltenen Entwässerungsdurchlaß.
Die Trasse lag auf dem geraden Abschnitt des Weges.
Wer hier nach rechts abbiegt, erreicht nach 5 Minuten das Ende der Lotzerbachstrecke.

 

 

 

 

 

22 Aubuchet  &  23 Schachtenbach

Das etwa 400m kurze Gleis des Aubuchet-Stutzens zweigt am südlichen Ende des Taferlruck Parkplatzes in östlicher Richtung
von der Seebachstrecke ab. Wo die beiden Parkplatzschilder stehen, muß man 2m in das Unterholz, und entdeckt die beiden gut erhaltenen Widerlager der Brücke über die Große Ohe.

Am Taferlruck-Parkplatz (=Igelbus) in südlicher Richtung gesehen: Halblinks der Grünstreifen der früheren Seebachstrecke - links verborgen unter den Bäumen die Brückenwiderlager.

spiegelauer waldbahn taferlruck

spiegelauer waldbahn brücke

 

 

 

 

 

23 Schachtenbach

Die Strecke entlang des Schachtenbaches in die Schachtenau zweigte etwa 200m nördlich des Taferlruck von der Seebachstrecke ab.
Die Seebachstrecke macht hier eine enge Rechts- / Linkskurve. Nach der Rechtskurve führte die Trasse in die Schachtenau geradeaus über den Seebach.
spiegelauer waldbahn seebach


Am gegenüberliegenden Ufer sind die ersten Meter der Schachtenbachstrecke zu erkennen.

In der gesamten Schachtenau sind alle Wege geschlossen worden, und da das Gebiet relativ flach ist, dürfte diese sumpfige und nasse Au sehr schlecht begehbar sein